Bewusstseinskontrolle und Abhängigkeit am Beispiel von Sekten

 

Beschreibung des Seminars

Eine bedeutende Anzahl an Menschen lebt in destruktiven Systemen wie Sekten. Oft wird die Meinung vertreten, dass diese freiwillig in solchen Systemen leben, doch vielfach spielen eigene Bedürfnisse und manipulative Mechanismen eine wesentliche Rolle, dass Menschen sich in ihrer Persönlichkeit massiv verändern, Kontakte zu anderen abbrechen, für keine Argumente mehr zugänglich sind und ihr Leben grundlegend verändern. Im psychosozialen Feld wird Bewusstseinskontrolle oftmals nicht erkannt. Auch ist der Umgang mit Menschen, die unter starker Beeinflussung stehen, nicht einfach. Ziel dieses Seminars soll es sein, Menschen, die unter Beeinflussung stehen, zu erkennen und Strategien im Umgang mit diesen Personen und Ihren Angehörigen zu lernen.

Inhalte

  • Psychologische Analyse von Sekten
  • Kriterien von destruktiven Gruppen
  • Darstellung von Modellen der Bewusstseinskontrolle
  • Vorstellung und Erklärung von verschiedenen psychischen und physischen Manipulationstechniken
  • Folgen von Mitgliedschaften in destruktiven Gruppen
  • Motive und Persönlichkeitsstrukturen von Menschen, die sich Sekten anschließen
  • Ansätze der Beratung und Behandlung von (ehemaligen) Sektenmitgliedern Grundzüge der Beratung von Sekundärbetroffenen (Familie, Freunde,…)
  • Ziele
  • Sektenhafte Angebote erkennen und fachlich einschätzen können
  • Wissen um die Gefahren problematischer Angebote
  • Erkennen und diagnostizieren von psychischen und physischen Folgeerscheinungen durch Mitgliedschaft in destruktiven Gruppen
  • Erlernen einer professionellen Beratung von Sekundärbetroffenen
  • Unterstützungsmöglichkeiten für Primärbetroffene